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Wohnzimmer Lesungen
Couch, Bücherregal, © Victor Xok / Unsplash
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Lesezimmer

Lesezimmer

Wir kommen mit Wohnzimmer-Lesungen zu Ihnen nach Hause. In diesem Sinne: frohes Lesen, Zuhören und Genießen.

Seien Sie regelmäßig zu Gast bei Lesungen in unserem LESEZIMMER. An dieser Stelle finden Sie aktuelle Lesungen. Noch mehr gibt es auf unserem YouTube-Kanal zu sehen:

www.youtube.com/channel/UCrAiDigccQVg9D-Dmqr7B1Q

Sie wollen selbst vorlesen? Melden Sie sich bei uns und wir veröffentlichen gerne alle Lesungen nach Rücksprache mit dem Verlag und dem Abklären aller Rechte auf unserem Kanal.

  • Bernarda Gisinger: Lyrischer Reisebericht Ecuador

    "Gefangen im Paradies"

    Unsere Leserin Bernarda Gisinger erzählt von ihrer Reise nach und vor allem Heimreise von Ecuador in diesen unruhigen Zeiten, hinterlegt mit Lyrik aus Véronique Gorris' Lyrikband "Zwischenräume", der im Metanoia Verlag 2019 erschienen ist.

    An dieser Stelle zu sehen ist der erste Teil des lyrischen Reiseberichts von Bernarda Gisinger. Teil 2 und 3 finden Sie im Lesezimmer auf YouTube: https://www.youtube.com/channel/UCrAiDigccQVg9D-Dmqr7B1Q?view_as=subscriber

  • Online-Vortrag: Elisabeth Lechner über Body Positivity

    Zu dick, zu haarig und überhaupt immer alles falsch am eigenen Körper? Mit Body Positivity und Body Neutrality gegen den Perfektionswahnsinn

    Wie werden eigentlich Frauen* in den Medien dargestellt? Welche Körper sehen wir tagtäglich in den Medien? Welche gelten als schön? Und wie sieht es auf sozialen Medien aus - wie wird Schönheit da produziert? Können wir das überhaupt schaffen, so auszusehen, wie die Influencer*innen, denen wir folgen? Steigt der Druck? Wie können wir uns dem widersetzen? Genau diesen Fragen geht Kulturwissenschaftlerin Elisabeth Lechner im Onlinebeitrag auf den Grund. Sie stellt uns Body Positivity und Body Neutrality als Gegenbewegungen zu Normierung und Perfektionskult vor. Wir lernen Wege zu einer vielfältigeren Gesellschaft und einige Aktivist*innen kennen, die aufzeigen, wie man gelassener im Umgang mit dem eigenen Körper wird.

  • Raoul Schrott: Eine Geschichte des Windes

    Der österreichische Schriftsteller Raoul Schrott aus dem Bregenzerwald direkt in unser Lesezimmer. Er erzählt in seinem Buch von der historischen Figur Hannes, der im 16. Jahrhundert die Erde nicht nur einmal, sondern dreimal umrundete.

    "Dies ist eine Geschichte des Windes. Ich dachte immer, sie müsse von jemanden handeln, der bereits all die Namen der Haupt- und Nebenwinde kennt, ihre Richtungen auf jener papiernen Rose, die Seefahrer den "Stern des Meeres" nennen. Doch wird sie nun erzählt werden von einem, welcher noch nichts davon weiss." 

    Raoul Schrott: Eine Geschichte des Windes oder Von dem deutschen Kanonier der erstmals die Welt umrundete und dann ein zweites und ein drittes Mal
    Hanser Verlag 2019

  • Daniel Wisser: Königin der Berge

    Große Freude: Der Österreichische Buchpreisträger kommt am 1. Oktober zu uns!

    Robert Turin hat MS und lebt mit Mitte Vierzig in einem Pflegeheim. Sein Interesse, sein Mitgefühl und seine Strategien richten sich ganz auf das Heimpersonal. Er hat nämlich ein Ziel: er will in einer Schweizer Einrichtung wie Exit sein Leben selbstbestimmt beenden. Dieses Buch hat ein buchstäblich todernstes Thema.

    Daniel Wisser schafft es trotzdem, das Lesen zum reinen Vergnügen zu machen. Der Mikrokosmos des Pflegeheims verbirgt nämlich Schlupflöcher und versteckte Freiheiten. Herr Turin nutzt sie weidlich aus. Und sei es der exzessive Gebrauch von Veltliner. Der Humor bleibt aber in der Schwebe und verschweigt düstere Nachtstunden nicht. Wie auch den zunehmenden Verfall von Herrn Turins Körper. Es wird Zeit, dass er einen Ausweg findet. Herzzerreißend komisch!

    Daniel Wisser: Königin der Berge.
    Jung und Jung 2018

  • Nadine Kegele: Lieben muss man unfrisiert

    Kremayr & Scheriau

    Am 16. April wäre Nadine Kegele mit ihrem neuen Buch „Und essen werden wir die Katze“ und ihrer Ukulele unter dem Arm in der Stadtbibliothek zu Gast gewesen. Ihre letzte Konzertlesung zum Auftakt der Österreich liest Woche vor eineinhalb Jahren war ein Genuss und entlockte einem das eine oder andere Schmunzeln – sowohl literarisch als auch musikalisch. Als kleines Trostpflaster für die Lesung, die leider Corona bedingt abgesagt werden musste, hat sie uns ein Video geschickt. Also ein Videolesungskonzert statt ein Livelesungskonzert. Mit Ukulele und Katze!

  • Eva Rossmann: Heisszeit 51

    Folio Verlag 2019

    Ein kleiner Vorgeschmack auf die Lesung mit Eva Rossmann am 8. Oktober 2020 in der Stadtbibliothek:

    Die Wiener Journalistin und Ermittlerin Mira Valensky wird von ihrer Freundin Vesna gebeten, dem Tod einer Klimaaktivistin nachzuspüren. Diese wird tot in einer Garage aufgefunden, nach einem medienwirksamen Auftritt auf dem überfluteten Markusplatz in Venedig. Als Täter In Frage kommen: ein reicher Unternehmer und Ex-Sponsor. Eine Konkurrentin um den Spitzenplatz bei der Umweltbewegung. Und natürlich die rechtsradikale Szene. Die letzte lässt die Ermittlungen für Mira durchaus ungemütlich werden.

    Neben der spannenden Handlung werden wir mit der Nase auf die unbequemen Wahrheiten der Klimabewegung gestoßen. Und die Frage steht im Raum: wieviel Populismus verträgt eine an sich gute Sache? Eva Rossmann ist bekannt dafür, dass sie gesellschaftspolitische Themen wie Vergewaltigung, Fremdenfeindlichkeit oder Energieversorgung in ihren Mira-Valensky-Krimis aufgreift. Spannung und Zeitkritik können eine fesselnde Verbindung eingehen.

    Für alle LeserInnen, die sich gerne mit gesellschaftlichen Brandherden befassen.

  • Gertraud Klemm: Hippocampus

    Kremayr & Scheriau 2019

    Merken Sie sich den 17. September: Gertraud Klemm ist ein weiteres Highlight unserer Autorenlesungen im Herbst! Exklusiv für uns liest die Autorin dafür einen Auszug aus ihrem neuen Buch: 
    https://photos.app.goo.gl/d3hME53RLoTEncE66

    Hier zu sehen ist eine Lesung und Interview mit Gertraud Klemm im Rahmen der "Corona-Lesungen" der Büchereien Wien in Kooperation mit der Alten Schmiede, der Österreichischen Gesellschaft für Literatur und des Hauptverbands des österreichischen Buchhandels.

    Helene Schulze, vergessene feministische Buchautorin, wird kurz nach ihrem Tod völlig überraschend zur Kandidatin für den Deutschen Buchpreis. Ihre Freundin Elvira soll ihren Nachlass verwalten. Sie beschließt, mittels Aktionskunst auf die Heuchelei und die Frauenfeindlichkeit des Literaturbetriebs aufmerksam zu machen. Dazu bricht sie zusammen mit Adrian, einem viel jüngeren Kameramann, zu einem Roadtrip durch Österreich auf.

    Die Figur der Elvira ist gegen den Strich gebürstet, rau im Umgang, unabhängig in ihrer Denkweise. Sie steht zu ihrer Wut über die männerlastige Ehrungsmaschinerie und scheut sich nicht vor Konsequenzen. Da geht jemand in die Offensive, weil es sonst nicht weh tut. Und wenn es nicht wehtut, wird nichts geändert.

    Der literarische Stil: knappe, wie hingeworfene Sätze, direkt und unverblümt. Spannend: die Entwicklung der Arbeitsbeziehung zwischen Elvira und Adrian. Zwei, die zu Beginn nicht weiter auseinander sein könnten. Da gibt es einen sehr überraschenden, frechen und mutigen Schluss. Ein lauter Kontrapunkt zum Happyend schmalziger Hollywoodfilme. Ein energiegeladenes Buch, das aufrüttelt.

  • Die schönsten Tiergeschichten aus Brehms Tierleben

    Ausgewählt von Roger Willemsen. Erschienen 2006 beim S. Fischer Verlag. Das Original erschien bis 1889 in zweiter Auflage.

    Cornelia Schuster ist in der Stadtbibliothek für den Bereich Literatur verantwortlich und organisert neben Autorenlesungen unter anderem ein monatlich stattfindendes Literaturcafé und einen Literaturkreis. Sie liest im LESEZIMMER die Kapitel "Der Hausstorch" und "Das Rotkehlchen" aus Brehms Tierleben.

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